Möchten Sie mit Ihrem Team teilnehmen? Profitieren Sie von unseren Gruppenrabatten! Schreiben Sie an events@dpunkt.de + + +

Gutes Design entwickelt sich in der IT-Welt vom Begeisterungsfaktor zum neuen Normal und stellt Entwicklungsteams vor veränderte Herausforderungen. Geprägt durch die designfokussierte Welt der Apps und Smartphones erwarten Nutzerinnen und Nutzer heute nicht mehr nur punktuell gute User Interfaces oder User Experience, sie erwarten ganzheitlich gut gestaltete Lösungen.

Entwicklungsteams stehen heute vor veränderten Herausforderungen. Individuelle Fachkompetenzen, zum Beispiel in UX, müssen ergänzt werden durch vielfältige Gestaltungskompetenzen und vor allem durch die Fähigkeit zur ganzheitlichen Gestaltung.

Gemeinsam gut gestalten ist daher das Thema des ersten Digital Design Day. Unser Event bietet:

  • Inspiration durch herausragende Beispiele für gutes Design durch gute Zusammenarbeit
  • Weiterbildung zu methodischen und praktischen Aspekten von ganzheitlicher Gestaltung
  • Fundierte Perspektiven der Disziplinen User Experience, Interaction Design und Digital Design auf gute Zusammenarbeit

Die Konferenz richtet sich an Produkt- und Servicemanager, Usability & User Experience Professionals/User Researcher, Interaction-, Service- und Digital Designer, aber auch Requirements Engineers, Produktverantwortliche und Product Owner werden angesprochen sowie alle Menschen, die sich um Softwarequalität kümmern.

 

Programm Programm als PDF


Online-Konferenz, 08. November 2022

09:00 - 09:15

Begrüßung und Einführung – Programmchair Kim Lauenroth

09:15 - 09:45

Georg-Christof Bertsch
  BERTSCH.Brand Consultants

Gute Zusammen-Arbeit ist ein Ergebnis kontinuierlicher Kommunikation. Gute Zusammen-Arbeit zwischen Generationen und Fachleuten kann nicht klassisch kausal und linear geplant werden. Die Qualität der Zusammenarbeit entsteht aufgrund bestimmter Prämissen und rekursiver Effekte während der Zusammenarbeit. Dabei kommen unterschiedliche fachliche und generationale Sprachen zum Einsatz, die erhebliche Verwirrung stiften – aber gleichzeitig der eigentliche Grund für Kreativität, Innovation und Zufriedenheit sind.

[mehr ...]

10:00 - 10:30

Nina Still
  Deutsche Post DHL Group

Nina Still ist im Gespräch zur Frage, wie man verschiedenste Unternehmensbereiche an einen Tisch bringt, um aus einer innovativen Ideee in kundenorientiertes Produkt erschafft und dieses in den Markt bringt. So wird mit Hilfe von Bilderkennung, neuen Hashformaten, Automationsfähigkeit und einer gut gemachten Kunden-App, ein Kugelschreiber in einen Briefmarkendrucker mit bester User Experience verwandelt.

[mehr ...]

10:45 - 11:15

Ronald Hartwig & Andreas Kowitz
  RHaug , VerwaltungsBG

In diesem Projekt wollten wir nicht nur einen Papierprozess für Rehabilitationsmanagement digitalisieren, sondern einen neuen digitalen Prozess entlang der Bedürfnisse von Patienten und Beratern entwickeln. Dabei sind natürlich vielfältige Herausforderungen entlang des Prozesses entstanden, vor allem in dem Dreieck aus Entwicklung, Gestaltung und Fachabteilungen. Im Gespräch schauen wir uns dieses Dreieck genauer an und berichten von unseren guten sowie schlechten Erfahrungen in der Organisation der Zusammenarbeit. Wesentliches Fazit für uns ist, dass wechselseitiges Verständnis der zentrale Erfolgsfaktor ist und kultiviert werden muss.

[mehr ...]

11:30 - 11:45

Kleine Pause

11:45 - 12:15

Thomas Immich
  Centigrade

Thomas Immich wird in seinem Beitrag die Metapher des „digitales Materials" aus dem Digital Design Professional (DDP) Handbuch aufgreifen und mit „analogem Material" vergleichen. Dabei wird er deutlich machen, wo und warum sich analoges Material von digitalem Material grundlegend unterscheidet. Als griffiges Fallbeispiel zeigt er u.a. auf die im Rahmen eines internen Projektes entwickelten Outdoor Office Schreibtische sowie Projekte aus Medizintechnik und Industrie 4.0. Diese boten zwar unterschiedliche Herausforderungen in Bezug auf analoge und digitale Materialkunde – es gab jedoch auch einige Gemeinsamkeiten bzgl. Design: menschzentriertes Vorgehen und interdisziplinäre Kompetenz kristallisierten sich als die verbindenden Elemente heraus.

[mehr ...]

12:30 - 13:00

Holger Fischer & Michael Jendryschik
  KPS / GermanUPA

Normen und Qualitätsstandards sind in vielen Branchen gängige Mittel, um grundlegende Begrifflichkeiten, Techniken, Vorgehensweisen und Qualitäten zu definieren und zu etablieren. Ebenso bilden sie die Grundlage für eine gemeinsame Sprache und sind daher ein wichtiges Fundament für wechselseitiges Verständnis und gute Zusammenarbeit.

Im Gespräch mit Holger Fischer (Atruvia AG) und Michael Jendryschik (KPS AG) aus dem Arbeitskreis Qualitätsstandards der German UPA wollen wir verschiedene Standards diskutieren, die für die Zusammenarbeit in Digitalisierungsvorhaben relevant sind.

Der Arbeitskreis arbeitet daran, Qualitätsstandards transparent, greifbar, strukturiert auf verschiedenen Ebenen auffindbar, nachvollziehbar, praktisch anwendbar und überprüfbar zu machen. Außerdem schlägt er Brücken zwischen UUX (Usability und UX) sowie angrenzenden Disziplinen und Qualitätsgremien.

[mehr ...]

13:15 - 14:00

Mittagspause

14:00 - 14:15

Einführung in die Impulsvorträge – Kim Lauenroth

14:15 - 14:25

Matthias Müller-Prove
  mprove.de

InteraktionsdesignerInnen bereichern jedes Produktteam durch ihre ganzheitliche Perspektive auf die Kunden, deren Anwendungsfälle, sowie auf die technischen Anforderungen und Geschäftsmodelle. Ohne ein grundlegendes Verständnis der Probleme und deren nachhaltigen Lösungsmöglichkeiten kann ein Unternehmen nicht langfristig am Markt bestehen. Der Schlüssel zum Erfolg ist das Zusammenspiel aller ExpertInnen aus den unterschiedlichsten Disziplinen.

[mehr ...]

14:25 - 14:45

Diskussion Impuls #1

14:45 - 14:55

Jan Groenefeld
  Ergosign

Die digitale Transformation stellt uns als UX Designer und Digitalverantwortliche vor neue Herausforderungen. Immer komplexere Produkte müssen in immer kürzerer Zeit realisiert werden. Dies erfordert interdisziplinäre Teamarbeit und mensch-zentrierte Entwicklungsmethoden, die z. B. die Verschmelzung von physischen und digitalen Interfaces erlebbar und testbar machen. Zudem ist eine gute Usability nicht mehr ausreichend. Der Schlüssel sind Empathie und echte Mehrwerte. Denn erfolgreiche Digital-Produkte wecken Emotionen und lösen relevante Probleme.

[mehr ...]

14:55 - 15:15

Diskussion Impuls #2

15:15 - 15:25

Martina Beck
  MaibornWolff

Silo-Denke ist bequem.
Und überschaubar. „Meine Verantwortung endet bei der UX“ „Meine bei der UI“, „Ich bin bloß der Developer.“ Wenn das digitale Gesamtprodukt nicht funktioniert, dann wird wohl ein anderer schuld sein. „Das Engineering ist schuld!“ Doch so wird das nix.

Über den Tellerrand zu schauen ist gefragt.
Erfolgreiche digitale Produkte entstehen nur im Team. Ein Team, das sich aufeinander einlässt. Wo jede:r bereit ist, die anderen Disziplinen zu respektieren und sich dafür zu interessieren. Und mit der Zeit voneinander lernt.

Design ist mehr als Klickibunti.
Digital Design ist eine eigene Profession mit vielen verschiedenen Teildisziplinen, ausgestattet mit einem solidem Handwerkszeug und fundierten Kenntnissen des digitalen Materials. Brückenbauen und Hand-in-Hand-Arbeiten mit dem Engineering ist die Haltung, die die Zusammenarbeit eines erfolgreichen Teams bestimmt.

[mehr ...]

15:25 - 15:45

Diskussion Impuls #3

15:45 - 16:00

Kim Lauenroth
  FH-Dortmund



Workshop, 9. November 2022

ca. 09:00 - 16:00

Jan Groenefeld
  Ergosign


Online-Workshop am 9.11.2022, 9–16 Uhr

Digitale Bedienerlebnisse sind zunehmend vielschichtig und setzen auf undurchschaubare Technologie-Blackboxen, wie künstliche Intelligenz oder autonom agierende IoT-Devices. Unerwünschte Nebeneffekte, wie der gefühlte Kontrollverlust oder die Sinnfrage der eigenen Tätigkeit, bleiben unentdeckt und werden gestalterisch unzureichend adressiert. Dies kann sich nachhaltig negativ auf das Gesamtbedienerlebnis auswirken.

Bildquelle: DeepMind on Unsplash
In einem Experiment entwickeln wir mittels kollaborativer Designwerkzeuge die grobe Idee eines User Interface für Mike - einmal mit und einmal ohne Empathie-Tools. Mike arbeitet als Bediener einer Werkzeugmaschine und kümmert sich klassisch um Materialnachschub, Fehlermeldungen und die Qualitätskontrolle. Gemeinsam werden wir herausfinden, welchen gestalterischen Einfluss der gezielte Einsatz von Empathie-Tools auf die resultierende Bedienoberfläche nimmt und diskutieren die Effekte auf das antizipierte Bedienerlebnis von Mike.

[mehr ...]

-->  

Das bietet die Online-Konferenz:

  • Wissen aneignen, einfach und sicher von Zuhause oder aus dem Büro
  • Alles per Browser, keine Installation von sonstiger Software nötig
  • Fragerunden per Chat und Video mit den Referentinnen und Referenten
  • Wissensaustausch mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern per Chat oder Video
  • Im Nachgang alle Vorträge als Videos und alle Präsentationen
Kooperationspartner:
germanUPA
it-agile
IREB

Newsletter Digital Design Day

Sie möchten über Digital Design Day und weitere Angebote von Inside Digital Design auf dem Laufenden gehalten werden?

 

 

Anmelden